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Lebensmittel

Faktenblatt zur Reduktionsstrategie

Über die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist übergewichtig, fast ein Viertel fettleibig. Zu süße, zu salzige und zu fettige Lebensmittel sind überall verfügbar. Eine Strategie mit ambitionierten und verbindlichen Zielen für weniger Zucker, Fett und Salz in verarbeiteten Nahrungsmitteln kann zu einem ausgewogenen Angebot beitragen.

Lebensmittelskandale: Politische Konsequenzen ziehen

Der aktuelle Skandal um mit Listerien belastete Wurst und der große Rückruf von verunreinigter Milch verunsichern Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Strukturen der Lebensmittelüberwachung reichen nicht aus, um Missstände in Lebensmittelbetrieben zeitnah zu beheben und die Sicherheit von Verbrauchern zu gewährleisten.

Unternehmen sollten Nutri-Score zügig nutzen

Die erweiterte Nährwertkennzeichnung Nutri-Score soll auch in Deutschland kommen. Das Nutri-Score-Modell hat sich in einer vom Bundesernährungsministerium beauftragten Umfrage als am verständlichsten herausgestellt. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), kommentiert.

Tierwohllabel zügig zur Pflicht machen

Die Bundesregierung hat sich auf ein freiwilliges, staatliches Tierwohllabel geeinigt, das als Teil einer nationalen Nutztierstrategie eingeführt werden soll. Das freiwillige dreistufige Tierwohllabel kann aber nur ein erster Schritt sein. Ein Statement dazu von Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Rein und pur: Lebensmittel müssen Versprechen halten

?100 % Frucht?, ?reines Pflanzenöl?, ?Trink-Joghurt pur?: Trägt ein Lebensmittel solche Hinweise, dürfe auch nur das drin sein, was draufsteht, findet ein erheblicher Anteil der Verbraucher. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Projekts Lebensmittelklarheit des Verbraucherzentrale Bundesverbands und der Verbraucherzentralen.

Staatliches Tierwohllabel muss oberste Priorität haben

Politiker von SPD und Grünen fordern eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch. Zustimmung kommt auch aus der Union. Die zusätzlichen Einnahmen sollen in bessere Haltungsbedingungen investiert werden. Dazu Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Bambusbecher stark belastet

In einem aktuellen Test der Stiftung Warentest wurden zwölf von dreizehn getesteten Bambusbechern für Heißgetränke mit mangelhaft bewertet. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert ein Verbot von Bambusbechern mit Kunststoffanteil. Für die Einfuhr von Bambusgeschirr insgesamt muss es verstärkte Kontrollen geben.

Nutri-Score: Gesünder essen dank Ampelfarben

Wer sich gesund ernähren möchte, hat es im Supermarkt nicht leicht. Komplizierte Nährwerttabellen machen es Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht gerade einfach, zu erkennen, wie gesund ein Lebensmittel im Vergleich zu anderen ist. Nutri-Score, eine Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben, kann Orientierung auf einen Blick geben.

Nährwertkennzeichnung: Entscheidung muss im Herbst fallen

Gesund oder eher ungesund? Das soll künftig leichter auf Lebensmittelverpackungen zu erkennen sein ? mit einem einfachen Nährwert-Logo auf der Vorderseite. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat nun angekündigt, dass die Wahl auf eines von vier verschiedenen Modellen fallen soll. Dazu Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Lieferservice muss über Allergene und Zusatzstoffe informieren

Ein Online-Lieferservice muss vor der Bestellung von Speisen und Getränken über die darin enthaltenen Allergene und Zusatzstoffe informieren. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Deliveroo Germany GmbH entschieden.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Recht

Cookie-Urteil stärkt digitale Privatsphäre

Möchte ein Unternehmen auf einer Webseite Cookies zur plattformübergreifenden Auswertung des Surf- und Nutzungsverhaltens seiner Kundinnen und Kunden einsetzen, geht dies nicht ohne vorherige informierte Einwilligung der Betroffenen. Eine bereits vorangekreuzte Einverständniserklärung genügt dafür nicht.

Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG ist zulässig

Auftakt für die Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Volkswagen AG vor dem OLG Braunschweig. Dazu ein Statement von Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Online-Händler muss klar über seine Bereitschaft zur Schlichtung informieren

Online-Anbieter müssen auf ihrer Internetseite klar und eindeutig darüber informieren, ob sie an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilnehmen. Das hat der Bundesgerichtshof nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Bünting E-Commerce GmbH & Co KG entschieden.

VW-Klage: Das passiert jetzt

Nahezu auf den Tag genau vier Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals ist es soweit: Am 30. September verhandelt das OLG Braunschweig über die Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Volkswagen AG.

Pressegespräch: Mündliche Verhandlung der Musterfeststellungsklage gegen VW

Der vzbv hat in Kooperation mit dem ADAC am 1. November 2018 eine Musterfeststellungsklage gegen VW eingereicht.  In dem Pressegespräch informiert der vzbv über den Ablauf der Verhandlung und wie es für Betroffene der Dieselmanipulation weitergehen wird. Bislang gibt es rund 430.000 Anmeldungen zur Eintragung in das Klageregister beim Bundesamt für Justiz.

BGH kippt Entgelt bei Baukredit-Umschuldung

Gute Nachricht für Bankkundinnen und -kunden: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat gestern eine Klausel für unwirksam erklärt, wonach Kunden dafür bezahlen müssen, dass ihre Bank die Grundschuld unter Treuhandauflagen an den neuen Kreditgeber freigibt. Der BGH gab damit dem vzbv recht, der gegen die Kreissparkasse Steinfurt geklagt hatte.

Zu Rückerstattung von Kreditkosten bei vorzeitiger Rückzahlung

Bei vorzeitiger Rückzahlung eines Kredites sind alle Kosten des Kredites anteilig zurückzuerstatten.

Zur Zahlung per SEPA-Lastschriftverfahren

Die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren darf nicht vom Bestehen eines Inlandswohnsitzes abhängig gemacht werden.

E-Scooter: Gravierende Lücken im Kleingedruckten

Anbieter von E-Scootern versuchen auf rechtlich kritische Weise, Risiken und Verantwortung auf ihre Kunden abzuwälzen. Der vzbv hat bei allen Anbietern zum Teil gravierende Verstöße wie unzulässige Haftungsregelungen und die Abwälzung von Wartungs- und Inspektionspflichten auf die Kunden festgestellt.

Musterfeststellungsklage gegen VW

Medienberichte und Veröffentlichungen von Kanzleien, nach denen die Musterfeststellungsklage ihr Ziel verfehlen könne, sorgten in letzter Zeit für Unsicherheit. Licht ins Dunkel der juristischen Feinheiten bringen die Anwälte Marco Rogert und Ralf Stoll, die den vzbv in der Musterfeststellungsklage gegen VW vertreten.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Energie

Kosten des Stromnetzausbaus für Verbraucher senken

Die Bundesnetzagentur entscheidet derzeit über den Bedarf des Netzausbaus bis 2030 beziehungsweise 2035. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat eine Stellungnahme zum zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) 2030 (2019) eingereicht.

Günstigen Landstrom aus Steuermitteln finanzieren

Der vzbv lehnt Vergünstigungen am Netzentgelt für die Landstromversorgung von Seeschiffen ab. Diese führen zu höheren Netzkosten für private Verbraucher. Schon in den vergangenen Jahren wurden Kostenbestandteile zulasten der privaten Verbraucher umgeschichtet. Stattdessen sollten die Vergünstigungen aus Steuermitteln finanziert werden.

Bund muss Anreize bei Gebäudesanierung nachbessern

Um wirksamen Klimaschutz zu betreiben, müsste die Bundesregierung die Förderung der energetischen Gebäudesanierung deutlich aufstocken. Zu diesem Fazit kommt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht.

Verbraucher sehen Chance im Klimaschutz

Die Bundesregierung hat heute den Entwurf für ein Klimaschutzgesetz und ein Klimaschutzprogramm 2030 mit den Umsetzungsmaßnahmen vorgelegt. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt, dass Verbraucher bereit sind ihren Teil zu leisten.

Klimaschutzgesetz verbindlicher und verbraucherfreundlicher gestalten

Das Klimakabinett der Bundesregierung hat am 20. September ein Klimaschutzpaket auf den Weg gebracht. Der vzbv hat viele der geplanten Vorhaben als nicht ausreichend und verbraucherunfreundlich bewertet. Der Entwurf des Klimaschutzgesetzes bleibt nun weit hinter den nötigen Maßnahmen zurück.

Energiewende in die Städte bringen

Mit dem Mieterstromgesetz sollten Bewohner von Mehrfamilienhäusern kostengünstig mit Solarstrom versorgt werden. Die Bundesregierung stellte in ihrem Mieterstrombericht jedoch fest, dass das Mieterstrommodell ?weit hinter den Erwartungen? zurückbleibt. Ein Bündnis aus zwölf Verbänden macht Vorschläge, wie es bessergeht.

Checkliste: Wo das Klimapaket nachgebessert werden muss

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die wichtigsten Maßnahmen und Leerstellen des Klimapakets der Bundesregierung in den Bereichen Energie und Verkehr bewertet. Fazit: Viele der geplanten Vorhaben sind aus Sicht der Verbraucherschützer wirkungsarm, nicht ausreichend oder verbraucherunfreundlich.

Klimapaket der Bundesregierung: Eine große Enttäuschung

Das Klimakabinett der Bundesregierung hat sich heute auf ein Maßnahmenpaket zum Klimaschutz geeinigt. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert.

Klimaschutz geht nur mit Verbraucherschutz

Klimaschutz und Verbraucherschutz müssen zusammengedacht werden. Das fordert der vzbv mit Blick auf das zu erwartende Klimaschutzgesetz der Bundesregierung am 20. September. Der vzbv fordert zudem ein Maßnahmenpaket, mit dem Verbrauchern ökologisch verträglichere Alternativen unterbreitet werden

Klimaschutz gemeinsam voranbringen

In Deutschland findet eine intensive Diskussion um die Erreichbarkeit der Klimaziele statt. Der vzbv lehnt eine klassische CO2-Steuer ab, unterstützt aber eine CO2-Bepreisung im Rahmen eines Maßnahmenkatalogs. Unabdingbare Voraussetzung ist, dass die CO2-Bepreisung verbraucherfreundlich ausgestaltet wird.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Finanzen

Private Zusatzvorsorge ? effizient und fair

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und das Hessische Ministerium der Finanzen (HMdF) laden Sie herzlich ein zu der Veranstaltung: Private Zusatzvorsorge ? effizient und fair. Tatsächlich würden 58 Prozent aller Verbraucher in Deutschland gerne mehr privat fürs Alter vorsorgen. Sie tun es aber nicht, weil sie den Angeboten am Markt misstrauen.

Gesetzentwurf gegen Inkasso-Abzocke zu schwach

Der heute veröffentlichte Gesetzentwurf für eine Reform des Inkassorechts bietet Verbrauchern noch keinen hinreichenden Schutz vor unseriösen Geschäftspraktiken durch Inkassounternehmen. So ist die Deckelung der Inkassogebühren unzureichend, kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

BGH kippt Entgelt bei Baukredit-Umschuldung

Gute Nachricht für Bankkundinnen und -kunden: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat gestern eine Klausel für unwirksam erklärt, wonach Kunden dafür bezahlen müssen, dass ihre Bank die Grundschuld unter Treuhandauflagen an den neuen Kreditgeber freigibt. Der BGH gab damit dem vzbv recht, der gegen die Kreissparkasse Steinfurt geklagt hatte.

Verbot von Strafzinsen ist eine Scheinlösung

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert ein Verbot von Strafzinsen für Kleinsparer. Nun schaltet sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz ein und prüft ein entsprechendes Verbot. Dazu ein Statement von Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Bessere Aufsicht über Finanzanlagenvermittler

n ihrem Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung angekündigt, die Aufsicht über Vermittler von Finanzanlagen an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu übertragen. Der vzbv begrüßt die vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) vorgelegten Eckpunkte und den Zeitplan für die Umsetzung.

Kreditwerbung: Bank darf Pflichtangabe nicht in winziger Fußnote verstecken

Eine Bank darf für Kredite im Internet nicht mit einem Best-Zinssatz werben, die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zu den Konditionen aber lediglich in einer winzigen Fußnote auf der Folgeseite platzieren. Das hat das Landgericht Düsseldorf nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Santander Consumer Bank AG entschieden.

EU-Wettbewerbsrecht: Extrarente funktioniert

Die Extrarente kann so ausgestaltet werden, dass sie geltendem EU-Wettbewerbsrecht entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Gutachten von Prof. Jürgen Kühling von der Universität Regensburg im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Extrarente: Aus dem Ausland lernen

Im Ausland sich staatlich organisierte Standardprodukte etabliert und akzeptiert. Das Modell der Extrarente senkt die Kosten für Verwaltung und Vertrieb, sodass mehr bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt. Bei der Einführung eines solchen Modells in Deutschland müssen die Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Abschlussprovisionen deckeln

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat eine Stellungnahme zur Deckelung der Abschlussprovision bei Lebens- und Restschuldversicherungen veröffentlicht.

vzbv stellt ?Extrarente? vor

58 % aller Verbraucher in Deutschland würden gerne mehr privat für das Alter vorsorgen, nennen aber mangelndes Vertrauen in die Angebote am Markt als Hinderungsgrund. Der vzbv fordert, die private Altersvorsorge zu reformieren und schlägt unter dem Namen ?Extrarente? ein öffentlich-rechtlich organisiertes Standardprodukt vor.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Gesundheit

Mit e-Health zu einer besseren Gesundheitsversorgung

Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung ist in Deutschland seit vielen Jahren ein immer wieder hinausgezögertes Projekt. Der vzbv begrüßt die Zielsetzungen des vorgelegten Gesetzentwurfs, sieht aber Bedarf, übergeordnete Ziele für die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung zu definieren und in einer Strategie zu bündeln.

Unabhängigkeit und Transparenz im Gesundheitswesen stärken

Mit dem MDK-Reformgesetz will die Bundesregierung den Wechsel der Krankenkasse für Versicherte erleichtern. Allerdings fehlen Verbrauchern bisher Informationen über das Genehmigungsverhalten der Kassen. Der vzbv fordert daher in einer Stellungnahme unter anderem umfassende Informationspflichten der Krankenkassen.

Pflegebedürftige jetzt entlasten

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) stellte am 27. September 2019 gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung ein Gutachten zur Reform der Pflegeversicherung vor. Die finanzielle Entlastung von pflegebedürftigen Verbrauchern muss zeitnah angegangen werden. Dazu ein Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv:

Personal in Psychatrie und Psychosomatik aufstocken

Am 19.09.2019 entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) über eine neue Richtlinie zur Personalstärke in stationären Einrichtungen der Psychatrie und Psychosomatik. Patientenvertreter im G-BA fordern eine Aufstockung aller Berufsgruppen. Dies sei die wichtigste Grundlage für eine bessere Versorgung der Erkrankten.

Eine zentrale Anlaufstelle im Notfall

Die geplante Reform der Notfallversorgung wird in dieser Woche von Bund und Ländern erörtert.  Der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn könnte Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Klarheit im Notfall bringen. Dazu ein Statement von Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

Mit e-Health Integration der Gesundheitsversorgung voran bringen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Zielsetzungen des vorgelegten Referentenentwurfs, insbesondere das Vorhaben digitale Gesundheitsanwendungen zügig in die Versorgung zu bringen. Allerdings muss für die Öffentlichkeit klar sein, wohin die Reise geht.

Vertretung von Patienten, Pflegebedürftigen und Verbrauchern stärken

Der vzbv unterstützt die Ziele des Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen, wie die Stärkung der Unabhängigkeit der Medizinischen Dienste sowie die effizientere Gestaltung der Krankenhausabrechnungsprüfung.  Für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen regt der vzbv Maßnahmen für mehr Transparenz und Mitwirkung an.

Verbesserungen bei Bedarfsplanung der Ärzte

Künftig werden bei der Entscheidung, wie viele Ärzte in einer Region tätig werden können, auch die Krankheitshäufigkeit der Versicherten und sozioökonomische Faktoren berücksichtigt. Mit den neuen Kriterien entstehen bundesweit ca. 3.500 neue Niederlassungsmöglichkeiten für Ärzte.

Krankenkassen zu mehr Transparenz verpflichten

Der vzbv unterstützt die wesentlichen Ziele des Gesetzes für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere die Schaffung einer einheitlichen Aufsicht über die Krankenkassen. Allerdings fehlt ein entscheidender und grundlegender Aspekt: Verbraucher brauchen für die Wahl ihrer Krankenkasse mehr Transparenz.

Arzneimittelsicherheit: Gesetzentwurf nachbessern

Verschiedene Arzneimittelskandale haben Verbraucherinnen und Verbraucher in der vergangenen Zeit stark verunsichert. Der vzbv begrüßt daher den Entwurf des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung der Bundesregierung. Gleichwohl seien Nachbesserungen nötig, um tatsächlich mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Digital

Cookie-Urteil stärkt digitale Privatsphäre

Möchte ein Unternehmen auf einer Webseite Cookies zur plattformübergreifenden Auswertung des Surf- und Nutzungsverhaltens seiner Kundinnen und Kunden einsetzen, geht dies nicht ohne vorherige informierte Einwilligung der Betroffenen. Eine bereits vorangekreuzte Einverständniserklärung genügt dafür nicht.

?Digitaler Verbraucherschutz braucht einen Schutzschild"

Es wäre ein wichtiger Schritt zur Sicherung digitaler Verbraucherrechte: Die Bundesregierung will Verbandsklagerechte bei Datenschutzverstößen erhalten. Diese sind ein wichtiges Gegengewicht zu den Interessen der großen Internetkonzerne wie Facebook, Google und Apple.

Breitband in Deutschland: Gestört und langsam statt always on

Gestörte oder lahme Internetleitungen sind ärgerlich, aber für viele Verbraucher leider Alltag. Dabei sollte das Internet längst schnell und konstant sein. Welche Voraussetzungen die Telekommunikationswirtschaft und welche Rahmenbedingungen die Politik schaffen muss, damit das Internet flächendeckend zuverlässig funktioniert, soll auf der Diskussionsveranstaltung erörtert werden.

Unerlaubte Telefonwerbung wirksam bekämpfen

Der vzbv hat in einer Stellungnahme gefordert, dass telefonisch angebahnte Verträge, mit denen Verbraucherinnen und Verbraucher dauerhafte Verpflichtungen eingehen, künftig in Textform bestätigt werden müssen. Zusammen mit anderen Maßnahmen könnte so unerlaubte Telefonwerbung endlich wirksam eingedämmt werden.

Online-Handel verbraucherfreundlich gestalten

Vertreterinnen und Vertreter von 76 WTO-Mitgliedsstaaten treffen sich ab heute zu einer weiteren Verhandlungsrunde über ein internationales eCommerce-Abkommen. Ziel der EU in den Verhandlungen muss es sein, Verbraucherrechte global zu stärken, eigene Standards zu wahren und sich Spielraum im Verbraucherschutz zu erhalten.

Schutz vor gefährlichen Produkten im Online-Handel verbessern

Auf Online-Marktplätzen vertreiben Drittanbieter zunehmend Produkte, die europäische Sicherheitsstandards nicht erfüllen. Auf Antrag Bayerns berät der Bundesrat heute darüber, Marktplatz-Betreiber künftig stärker in die Pflicht zu nehmen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Initiative.

Allgemeine Überwachungspflicht verhindern

Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands zur Umsetzung des neuen EU-Urheberrechts und der Gefahr von Uploadfiltern.

1 & 1 darf bei Bestellung von DSL-Tarifen Wahl des Routers nicht einschränken

Die 1 & 1 Telecom GmbH darf bei der Bestellung von DSL-Tarifen im Internet nicht mehr den Eindruck erwecken, für den von Kundinnen oder Kunden gewählten Tarif sei einer der angebotenen Router erforderlich. Die Aussage sei irreführend und verstoße gegen das Telekommunikationsgesetz, entschied das LG Koblenz nach einer Klage des vzbv.

Vodafone-Pass darf nicht nur im Inland gelten

Enthält ein Mobilfunktarif die Möglichkeit, ausgewählte Apps ohne Anrechnung auf das vereinbarte Datenvolumen zu nutzen, muss dies EU-weit gelten. Die Vodafone GmbH darf die Gültigkeit ihres ?Vodafone-Passes? daher nicht auf Deutschland begrenzen, entschied das Landgericht Düsseldorf nach einer Klage des vzbv.

E-Plus muss Restguthaben ohne Rücksendung der SIM-Karte erstatten

Mobilfunkanbieter dürfen die Erstattung eines Restguthabens nach Vertragsende nicht von der Rücksendung der SIM-Karte abhängig machen. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

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