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Meine Gedichte

Meine Gedanken
... festgehalten in Gedichten

Mein lieber Gast,
wenn ein neues Gedicht hinzugekommen ist,
erfahren Sie das auf meinem Blog "Neues auf Erwins Kunterbunt".
Gute Unterhaltung
wünscht Ihnen Erwin P. Kandel

Der Blick nach oben

Ein Menschlein blickt nach oben
und sprach:
„Ach – mein lieber Gott,
vielerorts Verbrecher toben,
es herrscht der Wahnsinn – auch der Spott.“

„Die Armen werden immer mehr
– ihr Schicksal liegt in Reichen Hand.
Man schiebt sie hin, man schiebt sie her
– am liebsten aus dem eignen Land.“
„Der Größenwahn hat Konjunktur
bei Menschen, die zum Mensch nicht taugen.
Reichtum ist ihr sinnen nur
– ihr sinnen, Menschen auszulaugen.“
„Auch der, bis dato brave Mann
muß unbedingt nach Höh’rem streben
weil er es einfach nicht mehr kann,
genügsam sein – zufrieden leben.“
„Gemordet wird um ein paar Kröten,
nicht selten auch in deinem Namen.
Sag, ist dies alles denn von Nöten:
Haß, Neid, Kriege – all‘ die Dramen?“
Amen!
———————-
Gott sprach darauf:
„Jetzt hör‘ mir zu!
Laß mich mit deinem Fleh’n in Ruh‘!
Ich habe Euch Verstand gegeben
und Unverstand ist Euer Leben.“
„Mißgunst, Habgier, Sucht und Lügen;
mich, andere – euch selbst betrügen;
Gutes ächten, Böses küren;
sinnlos streiten, Kriege führen;
die Worte jener Menschen glauben,
die euch Verstand und Euro rauben;
Verbrechen gegen die Natur
aus Idiotie – für Luxus nur.“
„Nehmen nur – und nur nichts geben
– das ist vieler Menschen Leben.“

—————-
„Des Elends – Kranken und den Armen
habt ihr Euch selber zu erbarmen.
Sorgt selbst dort unt‘ für Ordnung, Recht.
Will Euch nicht Richter sein – noch Knecht.
Ich lasse mich, als Gott und Alten,
von Euch nicht mehr zum Narren halten.“

„Hört ihr nicht auf mit diesem Wahn,
werf‘ ich die Erde aus der (ihrer) Bahn.“

Erwin P. Kandel


Es fährt sich gut ...

Es fährt sich gut, so mancher denkt,
wenn sein Geschick ein andrer lenkt.

Nun kann dem andern beim chauffieren
auch so allerhand passieren.

Drum wär' es besser - und auch gut,
wenn man gleich selber lenken tut.

Nimm selbst dein Leben in die Hand
und lenke es mit viel Verstand.
Nur der, dem kein Verstand gegeben
braucht jenen anderen im Leben.

Erwin P. Kandel

Erfolgsleiter

Ein Mensch steigt, schnell und auch sehr heiter,
mit Ziel im Blick hinauf die Leiter.
Kaum ist er oben, fällt er runter.
Zwar auch sehr schnell, doch nicht so munter.
Im fehlte gänzlich die Balance,
um sich zu halten jede Chance.

Resümee:

Der Weg nach oben lohnt nur dann,
wenn man sich oben halten kann.

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Schwankend steigt noch hoch ein zweiter
auf der schon besagten Leiter.
Auf halben Wege fällt er 'runter.
Zwar nicht so tief, doch auch nicht munter.

Resümee:

Es fällt der leicht in seinem Leben,
der schwankend ist und sich nicht hält
oder dem kein Halt gegeben.

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Ein dritter denkt, was soll ich oben,
ich bleib' lieber auf dem Boden.
Zu steil geht es mir da hinauf.

Resümee:

Auch am Boden kann man fallen,
doch steht man leichter wieder auf.

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Erwin P. Kandel

Kleine Weisheiten

Hinterlist

Wer andern eine Grube gräbt,
fällt nicht immer selbst hinein.
Tut er es doch, ist er für mich
ein wirklich selten dummes Schwein.

Erwin P. Kandel

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Auf dem Klo

Nun weiß ein jeder, dass der Mann
im Stehen sehr gut pinkeln kann.
Doch besser wär's, er tät's im sitzen
um ringsherum nichts zu bespritzen.

Denn so ein langer, starker Strahl
spritzt mitunter kolossal.

Erwin P. Kandel
(Hausmann)

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Brillen

Gewöhnlich setzt man Brillen auf.
Nur eine gibt's, da sitzt man drauf.

Man könnt' durch sie auch manches seh'n,
gäb es beim Tragen kein Problem.

Erwin P. Kandel

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Das menschliche Hirn

Die Schöpfung hat dem Mensch zum Leben,
ein Hirn zum Denken mitgegeben.
Was nützt es aber, wenns versagt,
wo es hauptsächlich gefragt.

Resümee:

Man sollte mehr das Herz befragen,
denn das beantwortet die Fragen,
wo Hirne irren und versagen.

Erwin P. Kandel

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Alter und Rente

Altern

Jahre kommen, Jahre gehen
und so fast im Handumdrehen
wird man alt dabei.

Dass wir altern ist normal.
Wie wir es tun ist nicht egal.

Drum wünsch ich uns von ganzen Herzen
ein älter werden ohne Schmerzen.
Ohne Ängste, ohne Sorgen.
Ein Lächeln auch noch übermorgen.

Erwin P. Kandel

Arbeit und Beruf

Berufung

Im Wort Beruf steckt - nach dem Sinn,
das Substantiv "Berufung" drin.
Drum sollte jeder - man sieht's ein,
zu seinem auch berufen sein.

Mancher sich mit Arbeit quält,
weil er den falschen Job gewählt.
Was er macht ist dann auch Mist,
weil er ja nicht berufen ist.

Wie's oft so geht im eig'nen Leben:
Hat man die Wahl, greift man daneben.
Erst später merkt man - oft zu spät,
daß man sich wieder mal verwählt.

Reicht dir die Zeit noch, sei nicht dumm,
lerne doch ganz einfach um !

Kann sein, wenn wieder du daneben greifst
auf den Beruf dann gänzlich pfeifst.

Erwin P. Kandel

Freunde und Feinde

Freunde

Man hat der Freunde viele,
solang man ihnen nutzen kann.
Doch sind sie erst am Ziele,
verlassen dich die meisten dann.

Zu spät merkt man - man ist vedutzt,
dass sie dich bloß nur ausgenutzt.

Erwin P. Kandel

Guter Rat

Guter Rat

Jemand rauchte, viel und heiter,
trotz guten Rat, Zigarren weiter.

Jetzt raucht er nicht mehr - “krebst” dahin.
Verdammt nun Rauch und Nikotin.

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So kann’s geh’n, wenn guter Rat
nicht umgesetzt wird in die Tat.



Erwin P. Kandel

Zum Jahreswechsel

Es ist traurig, aber wahr:
Global geseh’n, wird Jahr für Jahr,
das neue, wie das alte war.
Geredet wurde – auch gedacht.
Zu Stande aber nichts gebracht.
Bei Gipfeltreffen Starrsinn nur.
Von Einigung kaum eine Spur.
Versprochen wurde und gelogen,
nichts festgemacht – erneut verschoben.
Vertröstet auf das nächste Jahr.
Statt mit den Feinden Frieden schließen,
Terror nur und morden – schießen.
Raff-sucht, Geldgier bei den Reichen.
Ein Wahnsinn – Irrsinn sondergleichen.
Den Mächtigen geht’s nur um Macht
An das Volk wird nicht gedacht.
Es herrscht die Gier – das Kapital.
Man denkt an sich, denkt nicht sozial.
—-
Ihr reichen Stinker, Diktatoren,
Regierungen mit tauben Ohren,
Umweltfeinde, Terroristen,
Juden, Moslems und auch Christen:
Lasst die Gier nach Macht und Geld.
Schont die Natur, den Rest der Welt.
Behaltet eure milden Gaben.
Gebt denen das, was sie nicht haben:
Arbeit, Land – genug zum Leben.
Gebt allen Menschen – Stück für Stück
was ihr geraubt, ganz schnell zurück.
Sorgt für Gerechtigkeit und Frieden,
dann wird’s sicher gut hienieden.
Dann wird’s vielleicht in diesem Jahr,
besser wie’s im alten war.
Wäre das nicht wunderbar ?

Erwin P. Kandel

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